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Muskeln Übersichtskarte kurze Intervertebrale Obliquus capitis superior Rectus capitis posterior minor Rectus capitis posterior major Obliquus capitis inferior Spinalis cervicis Longissimus cervicis Semispinalis dorsi Levatores costarum Multifidi Quadratus lumborum Longissimus capitis Semispinalis capitis Longissimus cervicis Iliocostalis cervicis Iliocostalis dorsi Longissimus thoracis Spinalis thoracis Iliocostalis lumborum

(weitere Bilder siehe unten)

Autochthone Rückenmuskulatur / Erector spinae / „Rückenstrecker“

der „Rückenstrecker“ oder lat. Erector spinae ist eine gebräuchliche Bezeichnung für sämtliche Muskeln, die maßgeblich die Wirbelsäule aus der Krümmung aufrichten, seitneigen oder rotieren, sind eine vielfältige Gruppe von Muskeln. Von den meisten Autoren wird dieser Begriff synonym zur autochthone Rückenmuskulatur benutzt, zu den einzelnen Muskeln siehe dort. Die autochthone Rückenmuskulatur setzt größtenteils an den Dornfortsätzen oder Querfortsätzen der Wirbelsäule, zusätzlich am Beckenkamm (crista iliaca) und dem Hinterhauptsbein (os occipitale) an. Je nachdem, wo die Muskeln ansetzen, führen sie eine eindimensionale Bewegung aus (z.B. nur Extension oder nur Lateralflexion der WS) oder eine Kombinationsbewegung. Deswegen werden im Folgenden auch Haltungen erwähnt, die nicht primär die Extension der WS betreiben. Der Erector spinae ist inspiratorischer Atemhilfsmuskel.
Ursprung: (verschiedene, hauptsächlich Quer- und Dornfortsätze der Wirbel)
Ansatz: (verschiedene, hauptsächlich Quer- und Dornfortsätze der Wirbel)
Antagonisten:
Bewegung:
Kräftigende Haltungen (602): Die hauptsächlich extensorisch wirksamen Muskeln werden gekräftigt durch: 3. Kriegerstellung, utkatasana, uttanasana: „Tisch“, uttanasana: rechtwinklig, halasana, urdhva dhanurasana, Schulterstand, Schulterstand: rechtwinklig, rechtwinkliger Kopfstand, Kreuzheben, salabhasana, Handstand: dvi pada, trikonasana, ardha chandrasana, purvottanasana: vor allem Varianten mit gestrecktem/n Standbein(en). Die eher Lateralflektorisch wirkenden Muskeln werden durch die Neutralisation einer aus Schwerkraftwirkung entstehenden Lateralflexionsneigung gekräftigt wie in trikonasana, ardha chandrasana, vasisthasana, ardha vasisthasana. Eher rotatorisch wirkende Muskeln werden gekräftigt durch: jathara parivartanasana, parsvakonasana, parivrtta trikonasana.
Dehnende Haltungen (601): bei der Dehnung muss zwischen den verschiedenen Teilen bzw. Funktionen der autochthonen Rückenmuskulatur unterschieden werden. Die extensorisch wirkenden Muskeln werden hauptsächlich durch deutliche Flexion gedehnt wie karnapidasana, , parsva upavista konasana, parsvottanasa. Die Lateralflektorisch wirkenden Muskeln werden durch Rumpfseitbeugen gedehnt: Rumpfseitbeuge sitzend, parivrtta parsva upavist konasana, parivrtta janu sirsasana. Die vor allem rotatorisch wirkenden Muskeln wie die Rotatores werden durch kontralaterale Rotation der WS gedehnt wie etwa in: Drehsitz, maricyasana 3, parivrtta trikonasana, parivrtta ardha chandrasana, parivrtta parsvakonasana, parivrtta uttanasana, Rückenausstreckung: gedrehtjathara parivartanasana

Hier ein Schema der Autochthonen Rückenmuskulatur:

Autochthone Muskulatur (Bild verlinkt zu Linkmap)

Schema (Bild verlinkt zu Linkmap)

lateraler Trakt (Bild verlinkt zu Linkmap)

transversospinaler Trakt (Bild verlinkt zu Linkmap)