yogabuch / pathologie / calcaneofibulares impingement
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Definition
Das Kalkaneofibulare Impingement ist ein schmerzhaftes Impingement zwischen lateralem Calcaneus und Malleolus lateralis der Fibula. Als solches klassifiziert es externes Impingement. Fast immer tritt diese Störung sekundär im Rahmen von Tramata, Operationen oder bei ausgeprägter Valgusstellung des Calcaneus im Rahmen eines ausgeprägten Knickfußes auf, meist auf dem Boden einer PTTD mit Neigung zur subtalaren Subluxation. Diese Ätiopathologie dürfte die häufigste sein. Symptomatisch steht im lateralen Rückfuß eine Belastungsschmerzhaftigkeit unter und leicht vor dem lateralen Malleolus im Vordergrund. Schwellungen oder Reiben/Knacken können dies begleiten. Das Röntgen kann knöcherne Veränderungen zeigen, wie Deformitäten oder Frakturen, aber auch ein Knochenmarködem-Syndrom, welches in der MRT noch besser sichtbar wird. Das Kalkaneofibulare Impingement darf nicht mit der anterolateralen Form des OSG-Impingements verwechselt werden. Am häufigsten sind Menschen mittleren oder höheren Lebensalters mit einem schon länger bestehenden Knickfuß. Zuweilen tritt eine begleitende Fibularus-longus-Subluxation mit entsprechendem Schnappen auf. In verschiedenen Quellen ist diese Störung auch als Subtalar impingement oder Sinus tarsi impingement benannt.
Ursache
- subtalare Subluxation
- Trauma
- Post-OP
- ausgeprägter Knickfuß/Plattfuß