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"Arme drehen"

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letzte Änderung: 17.10.2019
Name: __
Trivialname: Arme drehen
Niveau: A
Klassifizierung .
klassisch: Funktionale Übung
psychomental: . __
physiologisch: . __
Wirkungen:
Vorbereitung:
Nachbereitung:
ähnliche asanas:
Diagnostik (Nr.):
Varianten:

Anleitung Details
  1. sitze bequem im Schneidersitz
  2. strecke den rechten Arm mit gestrecktem Handgelenk waagerecht nach rechts vom Körper weg
  3. drehe die Handfläche zum Boden
  4. behalte die Position der Hand bei und drehe den Innenellbogen maximal nach oben (zur Decke)
  5. behalte die Position der Hand bei und drehe den Innenellbogen maximal nach unten (zum Boden)
  6. wiederhole den Wechsel, bis die Bewegung verinnerlicht ist
  1. diese Übung ist für viele Menschen weniger einfach als sie aussieht. Es erfordert ein Körperbewußtsein zu wissen, wie dies durchzuführen ist und daher stellt es möglicherweise anfangs ein Rätsel dar.
  2. Des Rätsels Lösung ist jedoch ganz einfach: führe eine Drehung des Oberarms im Schultergelenk bei gleichzeitig gleichmäßig gegenläufiger Bewegung im Unterarm aus. Wird also der Oberarm im Schultergelenk ausgedreht, muß der Unterarm synchron dazu pronieren und umgekehrt, dreht der Oberarm ein, muß der Unterarm synchron dazu supinieren.
  3. Die Eindrehung des Arms ist mit einer Elevation des Schulterblattes (Anheben in Richtung Kopf) verbunden, die Ausdrehung ermöglich, es wieder zu deprimieren
  4. Wird die Hand abgestützt oder festgehalten, fällt die Drehung ungleich leichter. Vermutlich liegt das daran, daß die Bewegung größtenteils aus der wesentlich bewußteren und feinmotorischeren Unterarmmuskulatur initiiert wird und der Oberarm in Folge relativ passiv mitdreht. Sobald die Unterstützung entzogen wird, ist es wieder schwieriger.
  5. Wenn diese Übung sehr schwer fällt, kann folgendes versucht werden: drehe den Oberarm im Schultergelenk ein wenig und beobachte die sich verändernde Position der Hand, korrigiere diese. Drehe den Oberarm weiter und korrigiere wieder die Stellung der Hand. Führe dies in beide Bewgungsrichtungen durch, bis der Zusammenhang zwischen den beiden durchzuführenden Bewegungen in Oberarm und Unterarm kognitiv klar und auch ansteuerbar ist, um am Ende die Bewegung zu verstetigen.
  6. Dieser spezifische Aspekt des Körperbewußtseins wird zum Beispiel in der trikonasana für den oberen Arm oder in der 2. Kriegerstellung für beide Arme benötigt.
 
Bekannte Probleme, die auch bei korrekter Ausführung auftreten können
     

    Varianten